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Carl-Reuther-Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Hennef
Fritz-Jacobi-Str. 20
53773 Hennef
Tel.: 02242 / 91 36 5 - 0
Fax: 02242 / 91 36 5 - 444
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2009


Immer mehr SchülerInnen und LehrerInnen absolvieren Auslandspraktika im Rahmen des EU-Programms Leonardo da Vinci. So halten sich Schüler des Schulbereichs Bautechnik in Ungarn und Dänemark auf, um Projekte gemeinsam mit Schülern der Partnerschulen durchzuführen. KollegInnen des Schulbereichs Informationstechnik nehmen Kontakt zur Partnerschule in Viborg (Dänemark) auf, um erste Schülergruppen aus Dänemark zu empfangen und den Aufenthalt angehender Informationstechnischer Assistenten in Viborg zu planen.

Im Schuljahr 2009/10 startet auch der neue Bildungsgang der Höheren Berufsfachschule für Elektrotechnik mit einer Klasse. Er ermöglicht den Erwerb der Fachhochschulreife.

Nach einjähriger Planungs-, Beschaffungs- und Einrichtungsphase ist an unserer Schule das neue Automatisierungszentrum für Mechatroniker mit zwölf Laborplätzen fertig gestellt worden.

Am 26. August wurde das Zentrum mit modernster Automatisierungstechnik offiziell seiner Bestimmung übergeben. Dazu kamen Landrat Frithjof Kühn, Schulleiter Konrad Richter sowie Vertreter aus Schule, Verwaltung und Politik ins Berufskolleg. Auch Vertreter der dualen Partner aus der Wirtschaft konnte Konrad Richter begrüßen.

Gerold Wege, der 12 Jahre lang mit seiner Arbeit die Schulleiter am BK Hennef als Ständiger Vertreter unterstützte, wird nach insgesamt 36-jähriger Dienstzeit am 25. Juni 2009 in feierlichem Rahmen verabschiedet. Im August 2009 nimmt Günther Au den Dienst als Ständiger Vertreter des Schulleiters in Hennef auf.

Am 17. August eröffnet Schulleiter Konrad Richter anlässlich des 175. Geburtstags des Schulgründers Carl Reuther eine Dauerausstellung in der Schulstraße, die das Leben und Wirken des Hennefer Fabrikanten und seine berühmte Chronos-Waage vorstellt. Der Ideengeber dieses Projektes ist Wolfgang Euler, Waagen-Experte und Chronist des Lebens Carl Reuthers. Bei der Eröffnungsfeier überreicht Schulleiter Richter dem Landrat Frithjof Kühn den Antrag auf Umbenennung unserer Schule in Carl-Reuther-Berufskolleg.

 

Einweihung des Automatisierungszentrums
Gerold Wege wird verabschiedet
Eröffnung der Daueraustellung zum Schulgründer Carl Reuther

2010


Zurückzuführen auf die Initiative des Hennefer Waagenexperten Wolfgang Euler und des Schulleiters Konrad Richter findet am 2. Februar 2010 die offizielle Umbenennung unserer Schule statt, die ab jetzt Carl-Reuther-Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises heißt. Damit erinnert sie an ihren alten Namen und Gründer. Im Rahmen einer Feierstunde wird das neue Schullogo der Öffentlichkeit vorgestellt und an das Wirken des Hennefer Fabrikanten erinnert. Dieser hatte gemeinsam mit seinem Partner Eduard Reisert die Chronos-Waage erfunden und damit die erste eichfähige, vollautomatische Waage.

Ab 2010 findet am Carl-Reuther-Berufskolleg Unterricht im innovativen Bereich der Lichtwellen-Technologie statt. Dies wird im Schulbereich Informationstechnik ermöglicht, weil der Rhein-Sieg-Kreis als Schulträger 40.000 Euro investiert. In dem entsprechend ausgestatteten IT-Labor der Schule arbeiten die SchülerInnen nun mit modernster Gerätetechnik für das Herstellen von LWL-Steckerverbindungen und der dazugehörigen Messtechnik. Eine weitere bauliche Investition des Schulträgers fließt in die Einrichtung eines Schülercafés im neu gestalteten Innenhof. Umgesetzt hatten dieses aufwändige, gewerkeübergreifende Projekt Schüler des Schulbereichs Bautechnik. Für den Schulbereich Metalltechnik werden im Herbst zwei Universal-Werkzeug-Fräsmaschinen angeschafft, die für die Herstellung von Einzel- und Serienfertigungen im Werkzeug-, Formen- und allgemeinen Maschinenbau geeignet sind. Ihr Anschaffungspreis beläuft sich auf 115.000 Euro.

Im März 2010 entsteht im Rahmen eines EU-Austauschprogramms ein Niedrigenergiehaus in der Bauhalle unserer Schule. Auszubildende aus Dänemark, Ungarn und Hennef errichten das 20 Quadratmeter große Gebäude unter Berücksichtigung neuester bauphysikalischer Erkenntnisse. Auch Schülerinnen und Schüler der Schulbereiche Farbtechnik und Raumgestaltung sowie Ernährung und Hauswirtschaft arbeiten und lernen 2010 im Rahmen von Praktika im europäischen Ausland. 

Am 30. Juni findet die feierliche Entlassfeier für Schulleiter Konrad J. Richter statt. Repräsentanten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie Kolleginnen und Kollegen zollen dem Oberstudiendirektor, der seit 30 Jahren als Lehrer, Schulbereichsleiter und Schulleiter am Hennefer Berufskolleg tätig ist, persönlich Anerkennung. Im Oktober wird Günther Au, der ehemalige Leiter des Schulbereichs Holztechnik, durch den Dezernenten, Hartmut Müller, offiziell in sein neues Amt als Schulleiter eingeführt.

Ab jetzt Carl-Reuther-Berufskolleg
LWL-Technologie in unserem IT-Labor
Schulleiter Günther Au (l.), Harald Krolzig (1989-2004) und Konrad Richter (2004-2010)

2011


Seit Mai ist Markus Klasmeier als Ständiger Vertreter des Schulleiters am Carl-Reuther-Berufskolleg tätig. Zuvor arbeitete er als Schulbereichsleiter im Bereich Informationstechnik am Heinrich-Hertz-Europakolleg in Bonn.

Das EU-Programm Leonardo da Vinci ermöglicht den SchülerInnen weiterhin die Teilnahme an verschiedenen Auslandsaufenthalten. Derzeit absolvieren unsere Schülerinnen und Schüler in Viborg (Dänemark), Wrexham (Großbritannien), Brixen (Italien), Szeged (Ungarn) oder Valencia (Spanien) ihr Praktikum. Im Rahmen dieses EU-Projektes haben Schüler verschiedener Gewerke und aus mehreren EU-Staaten u. a. eine Schutzhütte für den Natursteig Sieg geplant und konstruiert. Pünktlich zum Richtfest an der Wahnbachtalsperre im Herbst 2011 erstellten die dänischen IT-Auszubildenden eine Internetseite, die den Projektverlauf dokumentiert.

Ein weiteres Kooperationsprojekt übernahm das Berufsgrundschuljahr Farb-/Holztechnik. Die BGJ-SchülerInnen hatten die Verantwortung für die Planung und Durchführung eines Auftrags durch die Schulleitung der Gesamtschule Hennef. Dabei entstand u. a. ein Outdoor-Schachspiel, das am 1. Juni offiziell übergeben wurde. Das Ergebnis des Projektes ist auf dem Schulhof der Gesamtschule Hennef zu bewundern.

Die Schülervertretung unterstützte auch in diesem Jahr die Arbeit der Salesianer Don Boscos mit einem Scheck über 3.000 Euro. Der Betrag wurde aus Spenden von Ausbildungsbetrieben, Schülern und Kollegen aufgebracht. Das Geld kommt der Versorgung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen auf Haiti zu Gute.

Im September wird an der Schule ein interdisziplinäres Team engagierter Berater, Sozialarbeiter und Seelsorger (TaCT: Take Care Team) gegründet, um insbesondere Jugendliche in schwierigen und Konfliktsituationen durch Gespräche, Beratung und praktische Hilfe zu unterstützen.

2012


Nach den Sommerferien startet am Carl-Reuther-Berufskolleg der erste Bildungsgang, der zur Allgemeinen Hochschulreife führt: das dreijährige Berufliche Gymnasium für Technik mit Schwerpunkt Elektrotechnik.

Anfang Mai findet der erste EU-Projekttag statt. Diese Veranstaltung, die bundesweit an Schulen organisiert wird, setzt sich als Ziel, in Vorträgen, Gesprächen und Begegnungen mit Politikern jungen Menschen die Idee des friedlichen und vereinten Europas näherzubringen. Der EU-Tag unterstreicht und ergänzt das Europa-Engagement der Schule: Unsere Schüler und Auszubildende nehmen im Laufe des Jahres an mehreren Projekten und Austausch-Aufenthalten teil. Im walisischen Wrexham absolvieren Schülerinnen und Schüler des Schulbereichs Ernährung und Hauswirtschaft einen Sprachkurs und zweiwöchige Praktika. Eine zweite Gruppe macht ein Praktikum im dänischen Viborg. Nach Dänemark fahren auch die BGJ-Schüler Metalltechnik (im April) und die Maurerlehrlinge (im September). Und im Rahmen des dritten gemeinsamen Leonardo-Projekts der Partnerschulen aus Hennef, Viborg und Szeged haben unsere Schülerinnen und Schüler des Schulbereichs Bautechnik zusammen mit ihren Partnern aus Dänemark und Ungarn einen Pavillon aus Holz in einem Park in Szeged aufgestellt.

EU-Tag in Hennef und EU-Projekt in Szeged

2013


Auf eine 25-jährige Bildungsarbeit am Carl-Reuther-Berufskolleg blickt die Fachschule für Elektrotechnik anlässlich ihrer Verabschiedung der Staatlich geprüften Techniker im Januar 2013 zurück. Wie im Schulbereich Metalltechnik bietet dieser Bildungsgang in der beruflichen Weiterbildung seinen Studierenden die Möglichkeit, sich parallel zur Berufstätigkeit zu qualifizieren, z.B. um nach der Ausbildung Posten im mittleren Management eines Unternehmens einzunehmen. Auch der Erwerb der Fachhochschulreife ist hier möglich. Wer sich in kürzerer Zeit vollzeitschulisch weiterbilden möchte, um nach abgeschlossener Berufsausbildung die Fachhochschulreife zu erlangen, wählt den Besuch der Fachoberschule für Technik. Auch 2013 fand hier zum Schuljahresbeginn im September das etablierte Methodentraining in Bad Honnef statt, um wichtige Arbeitstechniken zu erlernen.

In diesem Jahr wurde auch wieder in die zeitgemäße Ausstattung der Schule investiert. So konnte der neue Backofen mit sieben Etagen, einhergehend mit einer Renovierung der Backstube, in Betrieb genommen werden. Der Schulbereich Elektrotechnik / Mechatronik freute sich über eine Spende der Firma Eaton im Mai 2013. Automatisierungskomponenten im Wert von 5.000 Euro wurden der Schule übergeben. Grundlage für dieses besondere Engagement der Firma ist ein am CRBK entwickeltes Ausbildungskonzept mit dem Ziel, den Auszubildenden die Handlungsschritte von der Planung der Schaltschrankinstallation über grundlegende Betrachtungen zur Maschinensicherheit bis hin zur Steuerung und Visualisierung des Produktionsprozesses ganzheitlich und praxisgerecht zu vermitteln.

Personell freut sich die Schule über den Dienstantritt von Eva Zoske als Berufsschulpfarrerin im Oktober 2013. Unsere Schule ist in der glücklichen Lage, dass zwei Pfarrstellen des Evangelischen Kirchenkreises An Sieg und Rhein an der Schule angesiedelt sind. Das sichert nicht nur den Religionsunterricht, sondern beide Pfarrstelleninhaber engagieren sich weit darüber hinaus in der Seelsorge und in der Krisenintervention.

2014


Seit dem Schuljahr 2014/2015 greift auch am Carl-Reuther-Berufskolleg eine Umstrukturierungsmaßnahme, die – initiiert durch die Bezirksregierung Köln – mit dem Ziel der Qualitäts- und Standortsicherung durchgeführt wurde. Durch diese Umstrukturierung hat eine stärkere Konzentration fachlicher Schwerpunkte an den Standorten der Berufskollegs in Bonn (Heinrich-Hertz-Europakolleg), Hennef (Carl-Reuther-Berufskolleg) und Troisdorf (Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg) stattgefunden. Erfreulicherweise bietet unser Berufskolleg weiterhin Bildungsangebote in allen etablierten Fachbereichen.

Neu ist das im Sommer 2014 eingerichtete Berufliche Gymnasium für Technik mit Schwerpunkt Ingenieurwissenschaften. Als einziges Berufskolleg im Regierungsbezirk Köln nimmt unsere Schule an dem Modellversuch teil. Prädestiniert waren wir zur Teilnahme als gewerblich-technische Bündelschule, denn im Leistungskurs Ingenieurwissenschaften erwerben die angehenden Abiturienten Kenntnisse in den Fachbereichen Bautechnik, Elektrotechnik und Metalltechnik.

Auch der zum Schuljahr 2014/2015 eingerichtete zweijährige Bildungsgang zum / zur Staatlich geprüften Assistenten / Assistentin für Ernährung und Versorgung, Schwerpunkt Service, ist erfolgreich gestartet. Die Ausbildung nach Landesrecht eröffnet Schülerinnen und Schülern mit Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder 10 die Möglichkeit im zweijährigen Vollzeitbildungsgang neben dem Berufsabschluss die Fachoberschulreife, ggf. mit Qualifikationsvermerk zum Besuch der gymnasialen Oberstufe, zu erlangen. Damit ist dieses Bildungsangebot ein gutes Beispiel für die Durchlässigkeit, die unser Schulsystem speziell am Berufskolleg bietet.

Erfahrungsgemäß erweisen sich bei schulbereichsübergreifenden Projekten die unterschiedlichen fachlichen Kompetenzen, gebündelt an einem Schulstandort, als gewinnbringend. Als prominentes Beispiel wurde im Schuljahr 2014/2015 das Pralinenprojekt realisiert, das unser Konditormeister Heiner Krautscheid im Dezember 2014 zum Abschluss brachte. Gemeinsam mit angehenden Konditorinnen und Konditoren hatte er sich das ehrgeizige Ziel gesteckt, eine sechs Meter hohe Pyramide mit selbstgefertigten Pralinen zu gestalten, diese im November 2014 im Pädagogischen Bauzentrum der Öffentlichkeit zu präsentieren und den Verkaufserlös für einen guten Zweck zu spenden. Fast 19 000 Pralinen wurden dazu auf einer Holzkonstruktion angebracht. Dieses Gestell war in unserer Holzwerkstatt unter Regie der Fachlehrer durch Schülerinnen und Schüler der Schulbereiche Bau- und Holztechnik geplant und angefertigt worden. Durch den Verkaufserlös der Pralinen konnte vom Carl-Reuther-Berufskolleg im Dezember 2014 ein Scheck in Höhe von 4.600 Euro an die Hennefer Kinder- und Jugendstiftung und die Bürgerstiftung Altenhilfe übergeben werden.

 
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