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Verkehrssicherheitstag am 12. Juni

 

Rund 600 Schülerinnen und Schüler durchliefen am 12. Juni 2019 das Angebot am Verkehrssicherheitstag.

Die Polizei demonstrierte im Crash-Kurs NRW auf sehr emotionale Weise die Folgen von Verkehrsunfällen. Den Schülerinnen und Schülern konnte eindrucksvoll vermittelt werden, dass jeder Straßenteilnehmer Verantwortung trägt, nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere. Im Rahmen einer Infoveranstaltung zum Thema Drogen und Führerschein wurden die Jugendlichen über verschiedene Drogen aufgeklärt. Auch alles Wichtige zum Thema Führerschein, z.B. wann man ihn verliert, wurde den Besuchern anschaulich vermittelt. Durch das Aufsetzen verschiedener Brillen und die anschließende Durchführung unterschiedlicher Geschicklichkeitstests wurden den Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll die körperlichen Einschränkungen nach dem Konsum von Alkohol und/oder anderer psychotroper Substanzen simuliert und deutlich gemacht. Dabei wird annähernd eine Rauschwirkung, die etwa 0,8 Promille bis etwa 1,5 Promille entspricht, dargestellt. Der ADAC wartete mit einem Überschlagsimulator auf. Bei dem Überschlagsimulator trainierten die Teilnehmenden das Gefahrenbewusstsein, indem sie die körperlichen Belastungen bei einem Überschlag in einem Autosimulator erleben konnten. Durch das vermittelte theoretische Wissen sollen sie sensibilisiert werden, um im Ernstfall Panik zu vermeiden. Die Simulation soll sie befähigen, sich oder auch andere anhand gezielter Griffe aus einem sich überschlagenden Fahrzeug zu befreien.

Anhand einer VR-Brille konnten die Schülerinnen und Schüler nachempfinden, wie sich autonomes Fahren wirklich anfühlt. Mit VR-Brille, Display und Handsteuerungselementen saß eine Person auf einem Stuhl und wurde “gefahren”, ohne dabei in das Lenken oder die Geschwindigkeit eingreifen zu können. Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse an dieser Technik und führten Diskussionen zu dem Thema autonomes Fahren/Fahrzeugassistenten, wie z.B. über die Berufsaussichten von LKW- und Taxifahrern. Über Verkehrsunfälle als Fahrradfahrer und Fußgänger & Rechtstipps für den ersten Urlaub wurde den teilnehmenden Klassen vor allem rechtliches Wissen rund um die Themen Verkehrsunfälle und Urlaub vermittelt. Unter anderem wurden Unfallsituationen besprochen und die rechtlichen Konsequenzen beschrieben. Darüber hinaus setzten sich die Klassen auch mit Verkehrszeichen auseinander.

Die Verkehrswacht präsentierte einen Gurtschlitten. Bei dem Gurtschlitten wurde den Schülerinnen und Schülern deutlich gemacht, wie wichtig Anschnallen in einem Fahrzeug ist. Hierbei wurde ein Aufprall bei 11 km/h simuliert. Im Vorfeld wurde zuerst jede/r Einzelne in das richtige Anschnallen eingewiesen. Eine Videokamera zeichnete den Aufprall auf und durch die Analyse der Aufzeichnung konnte verdeutlicht werden, welche Belastungen auf dem Körper wirken.

Und bei dem Motorradsimulator konnten verschiedene Situationen, wie z.B. Fahren in der Stadt oder Fahren bei Nacht, simuliert werden und die Schülerinnen und Schüler mussten bei der Fahrt auf unterschiedliche Gefahrensituationen reagieren.

Alexa Sauer

16. Juni 2019 | Aktuelles |

 
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