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Carl-Reuther-Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Hennef
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Alle (zwei) Jahre wieder – DKMS-Registrierungsaktion am Carl-Reuther-Berufskolleg

 

Alle 16 Minuten erhält ein Patient die Diagnose Blutkrebs. Um überleben zu können, benötigen die Patienten eine Stammzellentransplantation, die nur durch einen geeigneten Spender möglich ist.

Bereits zum zweiten Mal organisierte die Klasse GI51 (Oberstufe des Beruflichen Gymnasiums) gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus der SV sowie weiteren engagierten Schülerinnen und Schülern in Kooperation mit der DKMS – Deutsche Knochenmarkspenderdatei – eine Registrierungsaktion am Carl-Reuther-Berufskolleg, bei der Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerkollegium die Möglichkeit bekommen sollten, sich als Spender registrieren zu lassen. Initiiert hatte das Ganze Perihan Zuri als SV-Lehrerin.

Im Vorfeld musste natürlich fleißig Geld gesammelt werden, da die DKMS als gemeinnütziger Verein auf Spenden angewiesen ist. Durch einen Sponsorenlauf – initiiert durch die Sportlehrer Stefan Dittrich und Philipp Volkmer – kamen Spendengelder von diversen Unterstützern der Aktion sowie Barspenden zusammen: an beiden Aktionstagen 3.000,- Euro, die der DKMS zugutekommen.

Am 19. und 21. März 2018 war es dann soweit und wir bekamen Besuch von der DKMS. An beiden Tagen war jeweils eine Mitarbeiterin der DKMS zugegen. Beide zeigten großes Durchhaltevermögen, indem sie in insgesamt drei Vorträgen an jeweils beiden Tagen, unsere jeweils etwa 1500 Schülerinnen und Schüler, die montags und mittwochs beschult werden, über die Krankheit Blutkrebs (Leukämie ist die bekannteste Form davon) aufklärten und die Organisation DKMS vorstellten. Für große Überraschung und Freude sorgte dabei unser Schüler Dararith You, der sich bei unserer Aktion vor zwei Jahren registrieren ließ und nun Frau Schuster von der DKMS aus gutem Grund unterstützend zur Seite stand. Durch seine Stammzellenspende hat er mit großer Wahrscheinlichkeit einem einjährigen Kind aus den USA, das an Blutkrebs leidet, das Leben gerettet. Er konnte nun aus erster Hand berichten, wie seine Spende ablief und es ihm dabei erging. Damals ließ er sich – ohne darüber nachzudenken – registrieren und auch als er erfuhr, dass er als Spender infrage kommt, musste er nicht lange nachdenken, denn für ihn war es eine Selbstverständlichkeit zu helfen.

Nach den Vorträgen hatten unsere Jugendlichen die Gelegenheit, sich von 28 unserer freiwilligen Schülerinnen und Schüler, die kurz vorher als Helferinnen und Helfer ausgebildet wurden, typisieren zu lassen. Insgesamt haben sich 349 Lernende und Lehrkräfte typisieren lassen. Ein voller Erfolg, der auch dieses Mal wieder motiviert weiterzumachen und dieses Projekt auch in zwei Jahren wieder zu realisieren. Ein großes Dankeschön gilt auch dieses Jahr wieder jedem Einzelnen, der uns bei diesem aufregenden und wichtigen Projekt unterstützt hat. Bis in zwei Jahren wieder!

16. April 2018 | Aktuelles |

 
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