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Carl-Reuther-Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Hennef
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Und es ward Licht!

 

Bisweilen hilft der Zufall selbst bei langfristigen Planungen den Glücklichen noch auf die Sprünge.

Unbeeinträchtigt vom nächtlichen Kurzschluss und anschließendem Stromausfall, der neben den Lüftungsanlagen auch die elektronische Zugangskontrolle, das Licht, die komplette Medientechnik und die Telefonanlage an diesem Tage lahmlegte, bewegte sich die Bauzeichner-Mittelstufenklasse BZ20A mit ihren Fachlehrern Volker Schnitzler und Thorsten Altefrohne am frühen Morgen des ersten Septembers, wie geplant, nach Köln.

Dort wurde ein Exkursionstag, der im Rahmen des Religions- und Technologieunterrichtes das Zusammenspiel zwischen Liturgie und Architektur im Rahmen der Baustilkunde thematisierte, nachgeholt, der pandemiebedingt im letzten Schuljahr leider nicht stattfinden konnte.

Solidarisch mit dem örtlichen Stromversorger erklärten sich die DB und RSVG, die auf den bahneigenen Netzen aufgrund von Signalstörungen zunächst einmal vier Züge zwischen Hennef und Bonn ausfallen ließen.

Vorbereitete Referate und Vorträge zu Tragstruktur und Lichtkonzept der gotischen Kathedrale im Vergleich zu romanischen Kirchen führten uns von den Kirchenfenstern des Künstlers Gerhard Richter im Kölner Dom zur romanischen Kirche Groß St. Martin und dann weiter zur Antoniterkirche.

Das neue Ensemble rund um die Antoniterkirche beeindruckt mit dem Nebeneinander von Bauten aus vielen Epochen. Eine kleine Führung, die das Tragwerks-, Licht-, Energie- und Brandschutzkonzept des innovativen Kaufhauses des italienischen Architekten Renzo Piano, thematisierte, rundete die Exkursion ab.

Fakultativ konnte dann noch ein Blick in das Ensemble "Madonna in den Trümmern" geworfen werden. Als Nachkriegswiederaufbau auf gotischen Grundmauern entstanden, wurde dieses bemerkenswerte Sakralbauwerk vor einigen Jahren erneut überbaut durch den Schweizer Architekten Peter Zumthor mit dem Museum der Erzdiözese Köln.

Thorsten Altefrohne

17. September 2021 | Aktuelles |

 
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