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Besuche in Kirchengemeinden und einer Moschee

 

Ekklesiologie und andere Religionen

In der Jahrgangsstufe 13 wird unter anderem das Thema „Ekklesiologie“ (Lehre von der Kirche) von den Bildungsplänen des Beruflichen Gymnasiums vorgegeben. Wir konnten also durch Ausflüge mit unserer Religionslehrerin, Eva Zoske, verschiedene christliche Kirchen sowie eine Moschee-Gemeinde kennenlernen. Dabei lag der Fokus vor allem darin, mit haupt- und ehrenamtlich Tätigen Gespräche zu führen, die das Thema sehr bereichert haben. Eine Begegnung mit einem Mitglied einer jüdischen Gemeinde steht noch aus (Initiative „Meet a Jew“).  

Der katholische Seelsorgebereich Hennef Ost sowie die evangelische Gemeinde Hennef

Die katholische Gemeindereferentin Alexandra Scho führte uns durch die Pfarrkirche Liebfrauen Warth (erbaut 1905 – 1906), erklärte ihre Arbeitsbereiche der katholischen Kirchengemeinde des Seelsorgebereichs Hennef Ost und verabschiedete uns mit einem schönen Picknick draußen im Garten der Gemeinde. Den umfunktionierten Gelenkbus, der als sogenannter „Openbus“ für die Jugendarbeit genutzt wird, konnten wir leider coronabedingt nicht von innen betrachten. Zwei Wochen später standen Pfarrer Nico Herzner, Pfarrer Dr. Stefan Heinemann, zwei Presbyterinnen Lydia Jüscke und Petra Biesenthal sowie die Gemeindeschwester des Seniorenheimes Margret Diedenhofen für Gespräche mit uns bereit. In Kleingruppen konnten wir so die unterschiedlichen Arbeitsbereiche kennenlernen. Hadya Eisfeld, Sprecherin des Frauengremiums führte uns durch die AlMuhajirin Moschee in Bonn-Tannenbusch. Einige von uns hatten noch nie eine Moschee von innen gesehen, daher war es eine interessante Erfahrung, vor allem die Unterschiede zu sehen, da keine Bänke, sondern Teppiche vorhanden waren, sowie viele Schriften an den Wänden und ein sehr großer Kronleuchter in der Mitte, wo ebenfalls arabische Sätze eingraviert waren.

Gesammelte Eindrücke

Durch die Gespräche und Erlebnisse konnten wir sowohl die Gemeinsamkeiten als auch die Unterschiede der christlichen Kirchen und weiteren Religionsgemeinschaften feststellen. So war der Themenbereich lebendig und ansprechend gestaltet und wesentlich besser als eine rein theoretische Auseinandersetzung im Unterricht mit Arbeitsblättern. Wir, die Klasse GT19A, bedanken uns bei den Gemeinden für die Möglichkeit vor Ort eigene Eindrücke sammeln zu können und vor allem für die nette Gastfreundlichkeit. Zudem möchten wir auch unserer Religionslehrerin, Frau Zoske, danken, die diese Erfahrung für uns möglich gemacht hat.

Nick Ries, GT19A

 

20. Dezember 2021 | Aktuelles |